
Am 8. März haben wir das Thema Amphibien gewidmet. Leider sind viele Amphibienarten in Deutschland bedroht, und ihr Lebensraum schwindet. Umso wichtiger ist es, sie zu schützen. Viele der Kinder konnten bei dem Quiz die Namen der Arten zu den Fotos schon richtig zuordnen. So haben Kröten meist sichelförmige Pupillen, Frösche runde und Unken, wie die Gelbbauchunke, sogar herzchenförmige. Schon faszinierend, dass aus einer Kaulquappe mit Kiemen ein Landlebewesen mit vier Beinen wird. Die erwachsenen Tiere – außer dem Seefrosch und den Molchen – verbringen die meiste Zeit an Land. Im Frühling kehren sie aus dem Wald zu ihren Laichgewässern zurück, um sich zu paaren und die Eier abzulegen. Doch auf dem Weg sind sie auf unsere Hilfe angewiesen, um trotz Straßen, Wege und Schienen sicher anzukommen. Bei den Erdkröten krallt sich das Männchen direkt ein passendes Weibchen und wird von diesem dann auf dem Rücken zum Wasser getragen. Auf dem Weg zum Schollenfeld am alten Flugplatz haben wir dann ein Erdkröten-Wettrennen veranstaltet – teils Huckepack oder mit Händen auf den Schultern der Partner.
Kescher und Lupen durften natürlich auch nicht fehlen. Leider hängt der Zeitpunkt der Amphibienwanderung stark von der Witterung ab, und wir konnten noch keine Frösche und Kröten entdecken. Das gemeinsame Suchen hat trotzdem Spaß gemacht, und wir haben andere Wasserorganismen wie den Wasserskorpion, die Wasserassel und verschiedene Schneckenarten (Posthornschnecke, Spitzschlammschnecke etc.) gefunden.
Wenn es noch ein bisschen wärmer wird, möchten die Kinder auf jeden Fall noch einmal auf Froschsuche gehen! 😊